Fräsmaschinentisch

Die Schaft-Oberfräsmaschine ist ein nützlicher Helfer. Daran haben wir uns schon in den vorigen Artikeln geeinigt. Durch Einsatz eines Frästisches, auf den die Fräsmaschine von unten befestigt wird, wird ihre Nutzung sowie der Arbeitskomfort noch erhöht.

Die Montage ist nicht kompliziert

Der Tisch selbst wird zerlegt und mit einer ausführlichen Anleitung geliefert. Kaffee, Ruhe und die Montage ist schnell erledigt. Wenn Sie noch zwei zusätzliche Hände zur Verfügung haben, gut, aber sie sind nicht unbedingt nötig.

Fest und stabil

Der Tisch ist mit einem breiten und robusten Grundgestell ausgeführt. Damit unterscheidet er sich von den einfachen kleinen Tischen mit kleinem Grundgestell und Grundlinealen. Das Tisch-Mittelteil, worauf von unten die Fräsmaschine angebaut ist, besteht aus einen festen, mit Rippen versteiften Profilguss mit Führungsnuten. Die Materialführung wird zusätzlich durch ein Winkellineal unterstützt, das Lineal muss jedoch richtig montiert werden.

Am Tischgrundgestell sind stabile Blechfüße montiert. Für eine längere Lebensdauer und bessere Stabilität sind sie durch Rillen versteift.

Große Fläche, bequeme Arbeit

Eine große Fläche bei Frästischen ist vorteilhaft. Längere Leisten oder anderes Bearbeitungsmaterial kippen nicht um und können leicht verschoben werden. Genau zu dieser Kategorie gehört auch der Tisch von uni-max.

Die mit den Abmessungen 61 x 36 cm selbst schon ziemlich große Grundfläche wird noch durch zwei Seitenflügel mit den Flächenabmessungen je 21 x 36 cm erweitert. Die Gesamtgröße der Arbeitsfläche bietet dann bis zu 103 x 36 cm und damit handelt es sich schon um einen gewaltigen Arbeitsplatz. Kleinere Tische bieten nur 43 x 40 cm große Flächen an, das ist schon nahezu zweieinhalb weniger. Unter Umständen muss dies jedoch nicht unbedingt ungünstig sein. Bei der Entscheidung, welchen Tisch oder Fräsmaschine zu kaufen, kommt es vor allem darauf an, wozu und wie oft diese benutzt werden.

Smarte Lösungen

Der Tisch bietet aufgrund seiner Größe genügend Raum für einen integrierten Schalter mit zwei staubgeschützten Steckdosen und einen normierten Not-Aus-Taster an. Eine Steckdose kann für die Fräsmaschine, die andere für den Staubsauger genutzt werden. Die Maschine wird dann mit dem Hautschalter bedient und der Schalter unter dem Tisch muss also nicht kompliziert gesucht werden.

Ein weiterer und sicherer Helfer ist die obere Kunststoffabdeckung. Die Abdeckung schützt den rotierenden Fräser und hebt sich nur beim Materialdruck an, weil ihre Vorderseite schräg ist. Die ganze Fräsfläche ist durch die dicke aber transparente Plexiglas-Scheibe immer noch gut sichtbar. Die Abdeckung richtet die Frässpäne in ein Absaugrohr und verhindert nicht nur Verletzung von Händen und Augen, jedoch gleichzeitig wird die Leistung des angeschlossenen Staubsaugers erhöht. Ebenfalls wird ein ungewollter Kontakt mit dem Fräser verhindert und die Arbeitsfläche begrenzt.

Die Größe lohnt sich

Bei diesem Tisch können durch die vergrößerten Hohlräumen in den Tischfüßen alle Funktionen der hängenden Schaft-Fräsmaschine bequem bedient werden. Bei Arbeitstischen mit schlechtem oder ungünstig gelöstem Zugang kann schon das Einschalten selbst oder die Einstellung schwierig sein. Höhere Füße und die Gesamtkonstruktion des Tisches ermöglichen sogar den Einsatz von robusteren und leistungsfähigeren Fräsmaschinen. Diese ermöglichen dann durch ihre hohe Leistung eine problemlose Arbeit beim Fräsen von tiefen oder komplizierten Profilen oder beim Verwenden von größeren Fräserdurchmessern.

Zum Fräsen von kleineren Werkstücken reicht jedoch bequem eine kleinere Tischfläche aus.

Der Tisch ist entsprechend hoch, damit man auch hohe und dicke Fräser einspannen kann und damit auch größere Werkzeugdurchmesser verwendet werden können, sodass es einfacher ist, größere und kompliziertere Profile, Zapfen oder zum Beispiel Profillierungen von Türrahmen an Küchenschränken herzustellen.

Durch die Verwendung einer Schaft-Oberfräsmaschine im Tisch ändert sich auch ihre Anwendungsart. Sie wird zu einer kleinen Unterfräsmaschine. Der Hauptunterschied besteht darin, dass man jetzt nur das Material an die Fräserschneide bewegt, anstatt die Fräsmaschine in der Hand zu halten und das Material dabei noch bearbeiten zu müssen.

Eine oder zwei Fräsmaschinen?

Wenn die im Tisch eingebaute Fräsmaschine oft genutzt wird, lohnt es sich nicht, die Fräsmaschine ständig abzunehmen und wieder einzuspannen. Es genügt zwar nur vier Schrauben zu lösen, aber einfacher und viel praktischer ist es, wenn man zwei Fräsmaschinen besitzt. Eine als die stationäre Unterfräsmaschine im Tisch eingebaut und die andere zum freien manuellen Einsatz. Die Werkzeuge können dann für beide Maschinen verwendet werden.

Der Tisch selbst kann entweder mit den Seiten- oder seitlichen Führungen verwendet werden, oder man kann nur die mittlere Fräsmaschine mit Lager oder Kopierring nutzen. Dies zeigen wir wieder beim nächsten Mal.